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Klaus Born Dokumentationen

Erster Teil

Druck: Volksbank Gußwerk - Repro K.Born

Druck: Volksbank Gußwerk - Repro K.Born

Foto: Gasthof Ploderer - Repro K.Born

Weichselboden

Historisches von Weichselboden

Schon im frühen 18. Jahrhundert kamen die ersten Siedler in den Weichselboden. Sechs Gehstunden von Mariazell, mitten im Urwald, entstand eine Holzknechtkolonie. Von der Weichsel einem Sauerkirschbaum, der hier im Talkessel häufig wuchs, bekam der Ort später vermutlich seinen Namen. In alten Schriften heisst es über die Holzknechte jener Gebiete, dass sie rau seien wie ihr Wohnsitz und unbeugsam wie das Material, das sie bearbeiten. 

Eine Landschaftsbeschreibung sagt weiterhin:
,,Über Gschöder, eine winzíge Gemeinde am südlichen Abhang der Kräuterin, steigen wir hinab, durch den malerischen Felsenpaß der Kläffermauern, nach dem berühmten Weichselboden, einem Tal, das den Charakter des Wilden und Gräßlichen fast in ebenso hohem Grade an sich trägt, als das Johnsbachtal im Judenburger Kreis.’’

Weichselboden und die ,,Höll’’ sind den Hochgebirgslandschaften der Schweiz ähnlich.
,,Ich wüsste kaum ein Alpendorf in der Steiermark, das so eng zwischen hohen Bergen steht und in dem
der Talkessel im Winter sonnenlos bleibt.


In eine grossartige Landschaftliche Szenerie eingerahmt liegt die ,,Höll’’, einst Jagdrevier von Erzherzog Johann, dem ,,Steirischen Prinzen’’.